Krankenversicherung

gesetzliche und private Krankenversicherung

Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist die essentielle finanzielle Versicherung, die gegen die hohe Kosten der ärztlichen Behandlungen hilft. Solche Behandlungen werden meist nach einem Unfall, während einer Krankheit oder der Mutterschaft gebraucht. Der deutsche Versicherungsmarkt kennt zwei Arten der Krankenversicherung: die gesetzliche Krankenversicherung, abgekürzt als GKV, und die private Krankenversicherung, bekannt noch als PKV. Die zwei Krankenversicherungen, wie schon der Name sagt, ähneln sich aus vielen Hinsichten, sie haben aber auch mehrere, ganz wichtige Unterschiede:
 
  • die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung für Personen mit einem niedrigen Einkommen. Die private Krankenversicherung ist dagegen eine freiwillige Absicherung, und das für jedermann.
  • die GKV hat eine einzige Versicherungsform für jedes Mitglied, während die private Krankenversicherung drei verschieden Versicherungsformen anbieten kann: Vollversicherung, Teilversicherung und Zusatzversicherung für die Versicherungsnehmer der gesetzlichen Krankenkassen
  • die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung werden an Hand des Einkommens ausgerechnet. Die Mitglieder bezahlen also meist verschiedene Beiträge, und das für die selben Leistungen. Bei der PKV richten sich die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Alter, Geschlecht, Beruf, Gesundheitszustand, also nach den persönlichen Krankheitsrisiken, wonach jedes Mitglied einen individuellen Vertrag bekommt, mit den passenden Beiträgen
  • Familienmitglieder können genau wegen die oben erwähnten Informationen bei einer GKV in dem Vertrag mit eingeschlossen werden, bei der PKV jedoch nicht, denn sie brauchen einen separaten, individuellen Vertrag
  • bei der gesetzlichen Krankenversicherung gilt das Sachleistungsprinzip, und danach werden die Leistungen als Sachleistungen erbracht und von dem Versicherer direkt bezahlt. Bei der privaten Krankenversicherung gilt das ebenso für die stationäre Behandlungen, die ambulante Leistungen werden aber von dem Versicherungsnehmer selbst bezahlt. Damit vermeidet man die Zuzahlungen und die Kosten werden später vollständig zurückerstattet.

Diese waren jedoch nur einige der Unterschiede, die Liste ist lang, und die verschiedene Informationen können bei der Auswahl sehr viel helfen, darum sollte man erst nachfragen.

 
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